Daniel-Chodowiecki-Preis für polnische Zeichnung und Grafik
Im Jahre 1992 gründete Günter Grass die Daniel-Chodowiecki-Stiftung, deren Zweck es ist, durch die Auszeichnung polnischer bildender Künstler*innen die deutsch-polnischen Kulturbeziehungen zu fördern. Die Stiftung mit Sitz in der Akademie der Künste vergibt den Daniel-Chodowiecki-Preis für polnische Zeichnung und Grafik. Die Preisträger*innen werden von einer internationalen Jury bestimmt, der bekannte Persönlichkeiten des kulturellen Lebens aus Deutschland und Polen angehören.
Namenspatron ist der Zeichner und Radierer Daniel Chodowiecki (1726–1801), der polnische und französische Vorfahren hatte, in Danzig geboren wurde und lange Zeit die preußische Staatsangehörigkeit besaß. In Berlin war er viele Jahre lang Direktor der Königlich Preußischen Akademie der Künste. Er machte sich nicht nur als Zeichner einen Namen, sondern auch als wichtige Persönlichkeit der Aufklärung, die am Schnittpunkt der Traditionen und Kulturen mehrerer Nationen tätig war.
Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, der Förderpreis mit 3.000 Euro.
Die Preisträger*innen
2026
Ryszard Wasko
ORLANDO, Christian Schiebe (Förderpreis)
Alle Preisträger*innen seit 1993
2026
Ryszard Wasko
Förderpreis: ORLANDO, Christian Schiebe
2007
Andrzej Węcławski
Förderpreis: Krzysztof Szymanowicz, Anna Kowalska-Szewczyk
2006
Małgorzata Dmitruk
Förderpreis: Elżbieta Banecka, Mateusz Dąbrowski, Piotr Gojowy, Marta Lech, Rafał Strent, Tomasz Tobolewski
2002
Anna Janik-Cieśla
Förderpreis: Teresa Klaman, Krzysztof Tomalski, Paweł Warchoł, Małgorzata Warlikowska
1998
Przemysław Tyszkiewicz
Förderpreis: Michał Erszkowski, Marzena Kawalerowicz
1996
Jerzy Krechowicz
Preis der Bürgermeisterin von Sopot: Jerzy Jędrysiak
Förderpreis: Andrzej Bednarczyk, Jan Dobkowski
1994
Maria Teresa Kuczyńska
Förderpreis: Ryszard Stryjec
1993
Magdalena Hoffmann
Förderpreis: Maria Targońska, Anna Gwiazda